Pressekonferenz vom 7.5.2020

Wir ziehen eine positive Bilanz

08.05.2020

Wir blicken erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz vom 7.5.2020 gab unser Vorstand bekannt, dass die Bank und ihre Tochtergesellschaften aus dem Jahresergebnis 2019 einen Betrag i.H. von 19,5 Mio. € an die Sicherungsreinrichtung der Volks- und Raiffeisenbanken, welche mit 99,99% Trägerin der BAG ist, abführen werden. Damit summieren sich die Zahlungen an die Sicherungseinrichtung der Volks- und Raiffeisenbanken der letzten neun Geschäftsjahre auf einen Gesamtbetrag i.H. von ca. 110 Mio. €.

Bei der Vorstellung der Zahlen für 2019 wies der BAG-Vorstand auf die Präsenz im Markt hin: „Der regelmäßige partnerschaftliche Austausch mit den Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken und Verbundunternehmen über Unterstützungsleistungen im Rahmen unseres Geschäftsauftrages ist uns besonders wichtig.“ führte Vorstandssprecher René Kunsleben aus. So unterhielt die BAG zum Ende des Geschäftsjahres 2019 Vertragsbeziehungen zu 356 Volks- und Raiffeisenbanken und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr Problemkredite und Inkassoforderungen i.H. von 69 Mio. € übernehmen. Durch den Abbau von in früheren Jahren von Kreditinstituten der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken übernommenen Problemkredite und den Abbau von Immobilien aus Rettungserwerben der Bank und ihrer Tochtergesellschaften sank das Bilanzvolumen der BAG auf 372 Mio. €.

Auch für das laufende Geschäftsjahr wird eine erfolgreiche Entwicklung erwartet. Der bisherige Geschäftsverlauf ist dabei bislang nur unwesentlich von der Corona-Krise beeinflusst. „Unsere Produktionsbereitschaft ist sichergestellt und wir verfügen über ausreichende Kapazitäten, um die Volks- und Raiffeisenbanken zu unterstützen.“ erklärte das für die Kreditbearbeitung zuständige Vorstandsmitglied Mark Binczick. Dies ist für den Vorstand von besonderer Bedeutung, denn die makroökonomischen Indikatoren lassen einen Anstieg an Problemkrediten und Insolvenzen erwarten. „Bis die Auswirkungen der aktuellen Krise in den Kreditbüchern der Ortsbanken Spuren hinterlassen, werden noch vier bis sechs Monate vergehen. Für den dann zu erwartenden Anstieg bei Problemkrediten sind wir bestens gerüstet und können diese theoretisch mit einem Bearbeitungsvolumen bis in den Milliardenbereich hinein übernehmen.“ führte René Kunsleben aus.